About

Kai Sitter (geb. 1987 in München) studierte Kunstgeschichte und absolvierte 2015 seinen Master of Arts (M.A.) an der LMU, München, in Film- und Theaterwissenschaften. 

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2016 nahm er an dem ‚Rogue Film School‘-Seminar von Werner Herzog teil.

2020 absolviert Kai Sitter seinen Master of Arts (M.A.) in „Medienpädagogik“ und „Kommunikationswissenschaft/ Journalistik“ an der Universität Passau.

Bereits mit 12 Jahren experimentierte Kai mit Camcorder und Videorecorder, der als erster „Schnittplatz“ diente. Neben einigen Praktika beim Fernsehen, Theater, Film und in einer Kunstgalerie leitete er ein halbes Jahr einen Improvisationstheater-Workshop und gründete 2009/10 eine kleine Filmwerbefirma für Image-, Werbe-, Messe- und Eventfilme. 2012 erhielt er unter anderem den „Bayerischer Jugendvideopreis – Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten für das beste Drehbuch“ für seinen Kurzspielfilm „clash“, der auf sensible Weise mit den Klischees einer multikulturellen Gesellschaft spielt. Diese Thematik, auf verschiedene Art fremd zu sein oder sich fremd zu fühlen, nehmen auch zwei weitere Kurzspielfilme auf („Üç“ und „In der Galerie“), die z.B. auf dem Cannes Filmfestival im Short Film Corner zu sehen waren. Einige von Kais Kurzspielfilmen wurden auch in Münchner und Berliner Kinos vorgeführt. Seine Dokumentation über in Israel lebende junge Araber, „Marhaba, Shalom“, und seine zweite Dokumentation über die Jugendkultur in der Türkei, „Her sey acik – Alles ist offen“, die er zusammen mit dem Filmemacher Michael Hehl realisiert hat, waren ebenfalls im Kino zu sehen. 2015 wurde dem Kurzfilm „Still Leben“ der “REMI Award” in Gold beim “48th Worldfest Houston” verliehen und nominiert für das “17th Maryland Film Festival”.

2017 beschäftigt sich sein mittellanger Spielfilm „gestrandet“ (30 Minuten) mit einer sehr aktuellen Thematik: Das „Neu-Ankommen“ in Deutschland – wie Menschen auf der Flucht ihre Existenz neu verorten und begründen müssen und wie sie damit umgehen. Der Film wurde in einigen deutschen Kinos gezeigt.

Kai Sitter beendete seinen neuesten mittellangen Spielfilm „GEFANGEN“ (30 Minuten), bei dem ein junger Student sich allein fühlt – in Passau, Niederbayern: der „Wilde Westen“ Bayerns. Der junge Mann möchte gerne von seiner Umwelt akzeptiert werden, aber am Ende bleibt er trotz allem ein Fremder, der sich immer noch anders fühlt. Der Film feierte seine Premiere im März 2020 auf der Regensburger Kurzfilmwoche und lief 2020 und 2021 auf zahlreichen deutschen, englischen und US-amerikanischen Filmfestivals. Sitter gewann mit „GEFANGEN“ drei Filmpreise in den USA, u.a. 2021 den ‚Platinum Award‘ als „Best Mystery Short“ auf dem Filmfestival ‚Independent Shorts Awards‘ in Los Angeles und den „REMI Award“ in Platinum beim ‚54th WorldFest-Houston Int Film Festival‘.

Er beschäftigt sich 2020/21 in zwei Kurzfilm-Werken, „#StayHome“ und „Vielleicht Morgen“ mit der Corona-Pandemie und deren sozialen Auswirkungen. Für „#StaHome“ bekam er u.a. den ‘Best Achievement Award’ beim ‚London Arthouse Film Festival‘ und für „Vielleicht Morgen“ den „REMI Award“ in Bronze beim ’55th WorldFest-Houston Int Film Festival‘.

2021/22 ist er Stipendiat des Stipendienprogramms des Freistaats Bayern „Junge Kunst und neue Wege“ vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

ENGLISH

Kai Sitter (born in Munich, 1987) studied art history, finished his master’s degree (Master of Arts, M.A.) in film and theatre sciences at LMU, Munich in 2015. 

In 2016 he took part in the ‘Rogue Film School’ run by Werner Herzog.

In 2020, he is going to finish an another master’s degree (Master of Arts, M.A.) in media education and communications sciences at Passau University.

At the age of 12, Kai began experimenting with his camcorder, the video-recorder being his first editing working-place. Over the years Kai did work experience at TV, theatre and film productions and in an art gallery. For half a year he ran an improvisation workshop and started a small marketing firm for image-films, commercials and event clips. In 2012 he was awarded the Bavarian Youth Video Award for Best Script for his short film „clash“, a film that takes up the clichés of a multicultural society in a sensitive way. Two further short films („Üç“ and „In the Gallery“) deal with the same subject of being a stranger, of feeling different. Both were presented at the Cannes Filmfestival Short Film Corner. Kai’s documentary on young Israeli-Arabs in Israel, “Marhaba, Shalom“ and on youth culture in Turkey, “Her sey acik – Everything is open“, realized together with film-maker Michael Hehl, were shown in cinemas – as were some others of his short films. In 2015 his short film “Still Life” received the “REMI Award” in gold at the 48th Worldfestival Houston and was nominated for the “17th Maryland Film Festival”.


2017 his 30-minutes feature film „stranded” brings into focus the current debate on migration in Germany – how refugees have to redefine their existence and adapt to continuously changing living conditions once in exile. This film was screened in many cinemas in Germany.

Sitter won three film awards in the U.S. with his medium-length film „Caught“, including the „Platinum Remi Award“ at the WorldFest-Houston International Film Festival in May 2021. Thus, Sitter qualified for a Canadian Screen Awards nomination for the second time.

2020 he created his little ‚Corona-Lockdown‘ documentary short film „#StayHome„, which won the ‘Best Achievement Award’ at the ‚London Arthouse Film Festival‘ and was part of the ‚Unified Media Library’ at the „Unified Filmmakers“.

In 2021, Sitter completed his latest short film, „maybe tomorrow„.

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